Billy Ward (* 24. August 1952 in Cincinnati, Ohio) ist ein amerikanischer Jazz
schlagzeuger.
Ward begann neunjährig Schlagzeug zu spielen und hatte Unterricht bei dem Schlagzeuger Jack Volk. Im Alter von fünfzehn Jahren sammelte er erste Erfahrungen als Band- und Studiomusiker; zwei Jahre später erlebte er einen Kurs bei
Elvin Jones, dem er prägenden Einfluss auf seine Entwicklung zuschrieb.
Nach dem Besuch der Highschool studierte Ward zwei Jahre klassisches Schlagzeug am
Cincinnati Conservatory of Music, danach wechselte er zur North Texas State University. Nach dem Studium ging er nach New York, wo er bald mit Musikern wie
Jim Beard,
Bill Evans,
Leni Stern,
B. B. King,
George Russell und seinem
Living Time Orchestra, mit
Jimmy Webb,
Carly Simon,
Richard Marx und
Ace Frehley und mit Bill Champlin,
Robbie Robertson,
Yoko Ono und
Chris Whitley auftrat und aufnahm. Anderthalb Jahre tourte er mit der Sängerin
Joan Osborne.
Daneben gab Ward weltweit Schlagzeugkurse und schrieb fünf Jahre lang die "Concept"-Artikel für die Zeitschrift
Modern Drummer Magazine. Für seine Lehrtätigkeit wurde er mit dem
Eric A Bergquist Award ausgezeichnet.
Ward wirkte an mehr als sechzig Alben und ebenso vielen Soundtracks für Filme mit. 2005 war er Schlagzeuger auf B. B. Kings mit einem Grammy ausgezeichneten Album
80. Er veröffentlichte zwei Lehr-DVDs:
Big Time (2005) und
Voices In My Head. Sein erstes Album als Bandleader,
Two Hands Clapping, wurde vom Modern Drummer Magazine als Album des Jahres ausgezeichnet. 2007 veröffentlichte er
Out the Door, ein Album mit Aufnahmen seines eigenen Trios.